Ist es eigentlich möglich, dass die Psyche – die Vergangenheit – so weit in den Hormonhaushalt pfuscht, dass man an einer nicht näher erklärbaren Hormonstörung leidet?
Wenn das in meiner Vergangenheit begründet sein sollte – in dem, was einst passierte – ich wäre so, SO böse auf die T*ter. Wenn sie mir die Möglichkeit genommen haben sollten, eines Tages Kinder bekommen zu können…
Wenn es körperlich nicht näher erklärbar ist, also in gewisser Weise psychosomatisch – besteht dann aber vielleicht die Möglichkeit, dass sich das wieder umkehrt? Muss ich nur positiv denken, um meine Hormone in die richtigen Bahnen zu lenken? Muss ich wütend werden, nicht darüber nachdenken, oder gerade doch nachdenken – was wäre nötig?
Es sind frustrierende Gedanken, dass die Vergangenheit daran Schuld haben könnte. Nach allen anderen Auswirkungen, die sie schon hatte und die teilweise so mühsam überwunden werden mussten… aber ich komme nicht umhin. Nicht weniger frustrierend wäre es allerdings, wenn es einfach nur an mir selbst läge. An Genen oder am Zufall.
Die Option, keine Kinder bekommen zu können, macht sprachlos – ganz egal, ob man zu dem Zeitpunkt auch nur darüber nachgedacht hat. Man geht wie selbstverständlich davon aus, dass man könnte, wenn man wollte.
Einige Dinge sollte man wohl besser nicht als Selbstverständlichkeit betrachten.

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